Hörsysteme im VergleichđŸŠ»đŸ» (2024): Arten, Modelle & Preise

Welche Hörsysteme gibt es? Arten, Modelle und Preise im Vergleich

Insgesamt haben die diversen Hersteller etwa 1.000 Hörsysteme-Modelle im Angebot. Hörsysteme gibt es in ganz unterschiedlichen Bauformen. Welches Hörsystem das richtige fĂŒr Sie ist, hĂ€ngt unter anderem von der Art und dem Grad des Hörverlusts ab. Auch Ihr Lebensstil ist ein wichtiges Entscheidungskriterium: Verbringen Sie lieber viel Zeit im ruhigen Zuhause oder legen Sie Wert auf Geselligkeit oder regelmĂ€ĂŸige Konzertbesuche?

Dieser Beitrag stellt Ihnen die aktuellen Hörsysteme im Vergleich vor – inklusive der jeweiligen Vor- und Nachteile.

Was ist ein Hörsystem – analoge und digitale HörgerĂ€te

Vorab: Die meisten aktuellen Hörsysteme sind digital.

Der Unterschied zu den analogen (VorgĂ€nger-)Modellen liegt in der Signalverarbeitung. Analoge HörgerĂ€te nehmen die Signale und geben sie ĂŒber einen Lautsprecher verstĂ€rkt wieder. Dabei werden die GerĂ€usche weder gefiltert noch reduziert.

Digitale HörgerĂ€te ĂŒbersetzen den Schall in elektronische Informationen. Dabei ist es möglich, nur die wichtigen Signale zu verstĂ€rken und weiterzuleiten. UmgebungsgerĂ€usche können reduziert werden. Durch diverse Einstellungen lassen sich digitale HörgerĂ€te deutlich besser an individuelle BedĂŒrfnisse anpassen. Ihre KlangqualitĂ€t ist klarer und das SprachverstĂ€ndnis wird erleichtert. Erfahren Sie, wie HörgerĂ€te im Detail funktionieren.

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Offene oder geschlossene Versorgung – Was versteht man darunter?

Die verschiedenen Bauformen der Hörsysteme setzen entweder auf eine geschlossene oder offene Versorgung.

Bei der offenen Versorgung gelangen die Schallwellen von außen weiterhin auf das Trommelfell. So werden Schallschlauch und OhrstĂŒck bei Hinter-dem-Ohr-GerĂ€te im Ă€ußeren Gehörgang platziert. Der Gehörgang bleibt ausreichend belĂŒftet und natĂŒrliches Hören ist weiterhin möglich. Eine offene Versorgung eignet sich insbesondere dann, wenn der Hörverlust noch leichter bis mittelgradiger Natur ist, sprich die VerstĂ€rkung nur in gewissen Frequenzbereichen wie der Sprache notwendig ist.

  • Hauptvorteil: Angenehmeres TragegefĂŒhl dank guter BelĂŒftung des Innenohrs
  • Hauptnachteil: AnfĂ€lliger fĂŒr RĂŒckkopplungseffekte und damit weniger VerstĂ€rkungsgrad möglich

Dagegen ist bei der geschlossenen Versorgung der Ă€ußere Gehörgang durch ein Im-Ohr-GerĂ€t oder ein OhrpassstĂŒck weitgehend verschlossen. Außenschall gelingt nahezu nicht mehr direkt in Ohr. Eine BelĂŒftung des Ohrs ist trotzdem, wenn auch deutlich eingeschrĂ€nkt, sichergestellt. Dank individueller Anpassung sitzt die Otoplastik optimal im Ohr und ĂŒbertrĂ€gt die Signale direkter. Die entsprechenden HörgerĂ€te können ihr Potential besonders gut ausspielen und sind damit fĂŒr ganz unterschiedliche Arten und Schweregrade von Hörproblemen geeignet.

  • Hauptvorteil: Höhere VerstĂ€rkung und bessere KlangqualitĂ€ten
  • Hauptnachteil: Etwas unangenehmeres TragegefĂŒhl aufgrund von Okklusionseffekten

Im-Ohr-Hörsysteme (IdO) im Vergleich

Im-Ohr-Hörsysteme

In-dem-Ohr-Hörsysteme (IdO) sitzen mehr oder weniger tief direkt im Ohr – entweder in der Ohrmuschel (Concha) oder im Gehörgang. HörgerĂ€te-Modelle, die komplett im Ohr verschwinden, heißen CIC-GerĂ€te (Completely-in-the-Canal). Das OhrpassstĂŒck wird wie ein Stöpsel ins Ohr eingefĂŒhrt. Eine unauffĂ€llige Kunststofflasche oder ein Nylonfaden dienen zum Herausziehen. Programmwahl und LautstĂ€rkeregelung erfolgen in der Regel ĂŒber eine Fernbedingung bzw. ĂŒber eine App. Zum Teil ist auch eine Funk- oder Bluetooth-Verbindung zu Smartphone oder Fernseher möglich.

Vorteile der IdO-HörgerÀte

Nachteile der IdO-HörgerÀte

  • Nur bei leichtem bis mittlerem Hörverlust bis zu 60 % geeignet
  • GrĂ¶ĂŸe des Gehörgangs bestimmt, welche GerĂ€te in Frage kommen.
  • HĂ€ufiger Batteriewechsel nötig
  • Hoher Reinigungs- und Pflegeaufwand
  • Nur wenige Modelle mit Audio-Anschluss
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Welche Im-Ohr-Hörsysteme gibt es?

Dass sich durch einen gewissen Verschlusseffekt mehr Ohrenschmalz bildet, nehmen die TrĂ€ger von Im-Ohr-Hörsystemen fĂŒr die dezente Optik meist gerne in Kauf. Die Miniaturisierung der Technik erlaubt es, sogar den Lautsprecher im Ohr zu verstecken. Die AbkĂŒrzungen der jeweiligen Hörsystem-Bezeichnungen leiten sich von der englischen Klassifizierung her:

In dem Ohr (ITE)

In-the-Ear (ITE) Hörsysteme

Das In-The-Ear-Modell (ITE) fĂŒllt die gesamte Ohrmuschel aus. Um es möglichst unauffĂ€llig zu machen, lĂ€sst sich die GehĂ€use-Farbe dem Hautton anpassen. Feine Linien simulieren im ITE-Hörsystem Äderchen, damit sich dieses noch natĂŒrlicher ins Hautbild einfĂŒgt.

In dem Gehörgang (ITC)

In-the-Canal (ITC) Hörsysteme

Beim auch als In-the-Canal-Hörsystem (ITC) bekannten In-dem-Gehörgang-Modell sitzt das Otoplastik direkt im Gehörgang. Dessen Ausgang bedeckt eine kleine Platte und die Ohrmuschel bleibt frei. FĂŒr hohen Tragekomfort und eine möglichst unauffĂ€llige Optik wird das ITC-Hörsystem individuell angepasst.

VollstÀndig im Gehörgang (CIC)

Completely-in-the-Canal (CIC) Hörsysteme

Completely-in-the-Canal (CIC), sprich komplett im Hörkanal sitzend, sind CIC-Hörsysteme Ă€ußerst unauffĂ€llig und nur aus ganz bestimmten Blickwinkeln bei ganz bestimmten LichtverhĂ€ltnissen minimal sichtbar. Das Einsetzen der Im-Ohr-Hörsysteme erfolgt sehr einfach, Ă€hnlich wie bei einem In-Ear-Kopfhörer. Zum Reinigen oder fĂŒr den Batteriewechsel ziehen Sie das GerĂ€t an einem dĂŒnnen Nylonfaden heraus.

Unsichtbar im Gehörgang (IIC)

Invisible-in-the-Canal (IIC) Hörsysteme

Die Invisible-in-the-Canal (IIC) HörgerĂ€te sind die derzeit kleinsten Hörsysteme. Sie sitzen vor der zweiten KrĂŒmmung des Hörkanals sehr tief im Ohr und sind daher von außen nicht zu erkennen. Da in dem HörgerĂ€t nur sehr wenig Platz fĂŒr Technik und Batterie ist, muss diese relativ hĂ€ufig gewechselt werden. Zum Herausziehen verfĂŒgt auch das Invisible-In-the-Canal-Hörsystem ĂŒber einen feinen Nylonfaden.

Hinter-dem-Ohr-Hörsysteme (HdO) im Vergleich

Hinter-dem-Ohr Hörsysteme

Hinter-dem-Ohr-Hörsysteme (HdO) gibt es in unterschiedlichen Bauformen, die in der Regel alle aus drei Hauptbauteilen bestehen:

  • Smarte Technik, Batterie/Akku und andere wichtige Bauteile sind in einem GehĂ€use (1) untergebracht, das hinter der Ohrmuschel getragen wird. FĂŒr eine möglichst dezente Optik lassen sich die GehĂ€use in Farbe und Form der Ohrmuschel anpassen.
  • Über ein Verbindungsteil (2) gelangt der Schall entweder direkt durch einen kleinen Schlauch ins OhrpassstĂŒck (3) im Ohr (bei herkömmlichen Hdo-Systemen) oder indirekt ĂŒber elektrische Signale in einem dĂŒnnen Draht, welche dann ĂŒber einen im OhrpassstĂŒck selbst befindlichen Lautsprecher zurĂŒck in Schall umgewandelt werden (Ex-Hörer-Systeme). Eine genauere Differenzierung der beiden HdO-Typen erfolgt unten.

Einige HdO HörgerĂ€te-Modelle besitzen wasser-, staub- und schweißabweisende Eigenschaften und sind damit auch bestens gerĂŒstet fĂŒr die BedĂŒrfnisse von Sportlern.

Vorteile der HdO-HörgerÀte

  • Bei leichtem bis starkem Hörverlust von 20 bis 95 % geeignet
  • Sehr bequem zu tragen
  • Geringer Pflegeaufwand
  • Ausreichend Platz fĂŒr starke Batterien oder Akkus
  • Ausreichende BelĂŒftung des Innenohrs
  • Audio-Anschluss (Funk, Infrarot oder Bluetooth) bei vielen Modellen

Nachteile der HdO-GerÀte

  • Weniger komfortabel fĂŒr BrillentrĂ€ger
  • Ohrmuschel-Funktion wird nicht genutzt
  • Vergleichsweise auffĂ€llige Optik
  • RegelmĂ€ĂŸiger Schlauchwechsel bei Schlauchsystemen notwendig
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Welche Hinter-dem-Ohr-Hörsysteme gibt es?

Etwa 90 % aller HörgerĂ€te-TrĂ€ger entscheiden sich fĂŒr ein Hinter-dem-Ohr-Hörsystem. Zwar ist ein HdO-HörgerĂ€t nie so unauffĂ€llig wie ein IdO-Modell, jedoch verschwindet es mittlerweile recht dezent hinter der Ohrmuschel.

Schlauch-Hörsysteme

Gute Hdo-Hörsysteme mit Schlauch (BTE)

Bei dieser Variante befindet sich der Lautsprecher im GehĂ€use hinter dem Ohr. Der Schall gelangt ĂŒber einen kleinen Schlauch in den Gehörgang. Da das PassstĂŒck hinter dem Ohr viel Platz bietet, kann auch ein leistungsfĂ€higer VerstĂ€rker darin verbaut werden. Dank diesem eignen sich Schlauch-Hörsysteme sogar bei sehr starkem Hörverlust von bis zu 95 %.

Ex-Hörer-Systeme

Gute HdO RIC Hörsysteme mit Ex-Hörer

WĂ€hrend das HörgerĂ€t hinter dem Ohr sitzt, befindet sich der Lautsprecher im Gehörgang. Als Verbindung zwischen den zwei Bauteilen dient ein dĂŒnnes Kabel. Da der Schall nicht zuerst durch einen Schlauch gelangen muss, ist er klarer und kaum verzerrt. Zudem lĂ€sst sich – da ja der Lautsprecher im Ohr sitzt – das HörgerĂ€t kleiner und damit deutlich dezenter gestalten.

Welches Hörsystem: Im-Ohr- oder Hinter-dem-Ohr?

Eine pauschale Beantwortung der Frage, ob IdO- oder HdO HörgerĂ€te besser sind, ist zwar nicht möglich, jedoch gibt es anhand der oben erwĂ€hnten Vor- und Nachteile bereits grobe Orientierungspunkte, welches Hörsystem sich besser fĂŒr wen eignen könnte.

Tipp: Gerne beraten Sie unsere Echo-Hörakustiker persönlich dazu, welches Hörsystem fĂŒr Sie infrage kommt. DarĂŒber hinaus haben Sie die Möglichkeit bei Echo, beide Hörsysteme-Typen parallel 30 Tage zu testen. Völlig unverbindlich und kostenlos.

Welche weiteren, speziellen Hörsysteme gibt es?

Innovative Lösungen bringen immer mehr Menschen mit Hörverlust das gute Hören zurĂŒck. FĂŒr AnwendungsfĂ€lle, bei denen Hinter-dem-Ohr-HörgerĂ€te und In-dem-Ohr-Modelle an ihre technischen Grenzen geraten, bieten alternative Hörsysteme noch mehr Möglichkeiten.

Cochlea-Implantate

Das eigentliche mĂŒnzgroße Cochlea-Implantat mit der Empfangsspule wird im SchlĂ€fenknochen hinter dem Ohr verankert. Von dort fĂŒhren feinste Elektroden unter der Haut zur Hörschnecke im Innenohr. Mikrofon und Sprachprozessor mit Übertragungsspule sind in einem PassstĂŒck hinter dem Ohr untergebracht. Das Cochlea Implantat gehört zu den geeigneten Hörsystemen fĂŒr Kinder und hat sich insbesondere dann bewĂ€hrt, wenn der Hörverlust besonders hochgradig ist, sprich normale HörgerĂ€te keine ausreichende VerstĂ€rkung mehr bieten.

KnochenleitungshörgerÀte

Bei diesem Hörsystem in Brillen-Optik liegen die BĂŒgel ganz nah am Kopf an: So wird der Schall auf den SchĂ€delknochen ĂŒbertragen. Gehörgang und Ohrmuschel bleiben komplett frei. Insbesondere Menschen, die zu schmerzhaften MittelohrentzĂŒndungen neigen, entscheiden sich gerne fĂŒr KnochenleitungshörgerĂ€te.

Knochenverankerte HörgerÀte

Sehr selten ist die Ursache fĂŒr den Hörverlust im Mittelohr zu suchen. Dann mĂŒssen Ohrenerkrankungen wie beispielsweise eine Verkalkung des SteigbĂŒgels oder eine Trommelfellperforation umgangen werden. Ein knochenverankertes HörgerĂ€t transportiert den Schall via eine hinter dem Ohr in den SchĂ€delknochen implantierte Titanschraube direkt ins Innenohr. Die dafĂŒr benötigte Technik sitzt in einem PassstĂŒck hinter der Ohrmuschel.

Implantierte Mittelohr-HörgerÀte

Indem es Schallwellen aufnimmt und verstĂ€rkt, versetzt das Mittelohrimplantat die Gehörknöchelchen in Schwingung. So wird das natĂŒrliche Hören nachgeahmt. Audio- und Soundprozessor sitzen hinter dem Ohr, sodass der Gehörgang frei bleibt.

Hirnstamm-Implantate

Ein Hirnstamm-Implantat kann bei Menschen, bei denen der Hörnerv stark beeintrĂ€chtigt oder nicht mehr vorhanden ist, wieder eine Verbindung zwischen Hörschnecke und Gehirn hergestellt werden. Das Implantat befindet sich hinter dem Ohr im SchlĂ€fenknochen. Von dort aus fĂŒhren Elektroden direkt zum Hörzentrum im Gehirn.

Tinnitus-Noiser

Ein Tinnitus-Noiser findet sowohl in IdO– als auch in HdO-GerĂ€ten Platz. Mit einem leisen Rauschen lenkt er das Gehirn vom Pfeifen des Tinnitus ab. So werden die lĂ€stigen Begleittöne nach und nach immer weniger stark und damit weniger belastend wahrgenommen. Nicht selten verabschiedet sich der Tinnitus durch diese Tinnitus-Therapie dauerhaft vollstĂ€ndig.

Preise 2022 – Was kosten die verschiedenen HörgerĂ€te-Modelle?

Die Preise fĂŒr Hörsysteme variieren stark – abhĂ€ngig von der jeweiligen technischen Ausstattung und dem Grad der Innovation. FĂŒr eine grobe PreisĂŒbersicht orientieren wir uns an der Klassifizierung der Hörsysteme durch die Hersteller: Diese ordnen ihre HörgerĂ€te in 3 bis 5 Klassen ein – wobei sowohl die Anzahl der Klassen als auch die Kriterien variieren.

Alle genannten Preise sind unverbindlich und sind als grobe SchÀtzungen zu verstehen.

Was zahlen die Krankenkassen fĂŒr Hörsysteme?
Gesetzliche Krankenkassen bezuschussen den Kauf von HörgerĂ€ten bei vorliegender HörgerĂ€te-Verordnung vom HNO mit 783,94 Euro fĂŒr das erste HörgerĂ€te bzw. mit 1.412,89 Euro fĂŒr zwei HörgerĂ€te (Stand 2022). Die Leistungen privater Kassen liegen in der Regel darĂŒber und sollten individuell angefragt werden.
Hörsysteme Kosten & Preise
Da die Preise fĂŒr Hörsysteme i.d.R. höher sind als die ZuschĂŒsse der Krankenkassen, mĂŒssen Patienten hĂ€ufig aus eigener Tasche draufzahlen. Bei Echo ist es möglich, Premium-Hörsysteme ohne Aufzahlung* zu erhalten. Wie das geht, erfahren Sie weiter unten.

Hörsysteme der Basis-Klasse

Basis-Hörsysteme entsprechen dem aktuellen Stand der Technik, gehen aber nicht ĂŒber deren Mindestanforderungen hinaus. Die digitalen GerĂ€te können zwischen Sprache und UmgebungsgerĂ€uschen unterscheiden und verfĂŒgen ĂŒber Rausch- und StörschallunterdrĂŒckung. Sie besitzen in der Regel drei Hörprogramme und vier KanĂ€le. GesprĂ€che in einem ruhigen Setting sind damit gut möglich. Preislich liegen die sogenannten „KassengerĂ€te“ i.d.R. bei 800 Euro.

Hörsysteme der Mittelklasse

Mittelklasse-Hörsysteme kosten i.d.R. zwischen 1.200 und 2.000 Euro. FĂŒr noch mehr Hörkomfort unterdrĂŒcken diese WindgerĂ€usche, verfĂŒgen ĂŒber ein mehrkanaliges Richtmikrofon und regeln automatisch die LautstĂ€rke abhĂ€ngig von der jeweiligen Hörsituation. Dank wenigstens 8 KanĂ€len und bis zu 5 Hörprogrammen lassen sich diese HörgerĂ€te schon recht individuell einstellen. Viele Modelle lenken den Ton vom Fernseher oder aus dem Smartphone via Bluetooth direkt ins Ohr.

Hörsysteme der Premium-Klasse

In ErgĂ€nzung zu den Ausstattungsmerkmalen der Mittelklasse legen Premium-Hörsysteme noch ein bis zwei weitere Hörprogramme obendrauf. Sie bieten ein noch besseres RaumklanggefĂŒhl und eine selbstlernende Automatik lĂ€sst StörgerĂ€usche nach und nach immer mehr in den Hintergrund rĂŒcken. Der Preis fĂŒr diesen hohen Hörkomfort liegt i.d.R. bei 2.000 bis 2.500 Euro pro HörgerĂ€t.

Hörsysteme der Luxus-Klasse

FĂŒr ein möglichst natĂŒrliches Hören verfĂŒgen Luxus-Hörsysteme ĂŒber bis zu 7 Hörprogramme. Dank 360-Grad-Richtmikrofon kann sich Ihr GesprĂ€chspartner bewegen, ohne dass Sie wĂ€hrend der Unterhaltung den Kopf drehen mĂŒssen. Ein weiterer Fokus dieser HörgerĂ€te-Klasse, deren Preisniveau bei 2.500 Euro beginnt, liegt auf maximalem Tragekomfort.

Alternative Hörsysteme: Preise und Krankenkassenzahlung

FĂŒr die Versorgung mit spezielleren Hörsystemen wie einem Cochlea-Implantat oder einem knochenverankerten HörgerĂ€t fallen vergleichsweise hohe Kosten fĂŒr die medizinische Behandlung an. In der Regel werden diese von der Krankenkasse ĂŒbernommen.

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Die Zuzahlung der gesetzlichen Krankenkassen deckt in der Regel nur die Anschaffung von Hörsystemen aus der Basis-Klasse. Wer sich eine individuellere Ausstattung oder mehr Hörkomfort wĂŒnscht, muss nicht selten tief in die eigene Tasche greifen.

Die Premiumklasse von Echo: das Im-Ohr-Hörsystem Echo One (links) sowie das Hinter-dem-Ohr-Hörsystem Echo Pro (rechts).

Dank dem innovativen Versorgungskonzept von Echo erhalten Sie Premium-HörgerĂ€te zum Nulltarif*. Liegt eine Ă€rztliche Verordnung vor, ĂŒbernehmen die Krankenkassen die Kosten fĂŒr die hochwertigen Modelle Echo Pro und Echo One.

Schließlich sind beim Online-Hörakustiker Echo auch die Beratung und Nachsorge durch erfahrene Hörakustiker sichergestellt. 6 Jahre lang sind beliebig viele Feinanpassungen im Nulltarif* inklusive. Auch Reparaturen und ErsatzgerĂ€te sind kostenlos (außer bei Eigenverschulden).

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Ich habe keinen Hörtest. Was kann ich tun?

Machen Sie einen Termin bei Ihrem HNO-Arzt fĂŒr einen Hörtest. Wenn ein entsprechender Hörverlust vorliegt, erhalten Sie eine Verordnung, die zur Abrechnung mit der Krankenkasse nötig ist. Die Verordnung enthĂ€lt in aller Regel Ihr Audiogramm (das Ergebnis Ihres Hörtests).

Fragen Sie sicherheitshalber nach einer Kopie Ihres Audiogramms. Das schicken Sie uns nach der Bestellung zu, damit wir die HörgerÀte auf Ihren Hörverlust einstellen können.

Sie haben kĂŒrzlich einen Hörtest beim HNO-Arzt gemacht, jedoch keine Kopie des Audiogramms erhalten? Rufen Sie einfach in der Praxis an und fragen Sie danach.

Kostenerstattung der Krankenkasse

Damit Ihre Krankenkasse die Kosten der HörgerĂ€te erstattet, muss die Versorgung zunĂ€chst bewilligt werden. Dazu werden die Ă€rztliche Verordnung sowie ein Kostenvoranschlag eingereicht. Auf Wunsch ĂŒbernehmen wir fĂŒr Sie die komplette Antragstellung wĂ€hrend Ihrer Testphase. Alternativ können Sie dies auch selber erledigen. Alle erforderlichen Unterlagen erhalten Sie von uns nach Bestellung.

Übrigens können Sie bei einer Absage durch Ihre Krankenkasse vom Kauf zurĂŒcktreten (auch nach Ablauf der 30-tĂ€gigen Testphase) und die GerĂ€te kostenlos an uns zurĂŒckschicken. Wenn Ihnen aber eine gĂŒltige Verordnung vom HNO-Arzt vorliegt, wird die Kostenerstattung in aller Regel bewilligt.

Wie kann Echo zum Nulltarif* anbieten, obwohl vergleichbare HörgerĂ€te beim herkömmlichen Akustiker 1500€ bis 2500€ Zuzahlung kosten?

ZunĂ€chst möchten wir Ihnen erklĂ€ren, warum die HörgerĂ€te-Preise beim herkömmlichen Akustiker ĂŒberhaupt so hoch sind.

Viele Menschen glauben, dass HörgerĂ€te in der Herstellung sehr teuer sind. Ist dies der Grund fĂŒr die hohen Preise? In den Mini-Computern steckt zwar jede Menge Technik, doch werden heutzutage auch HörgerĂ€te in großen Fabriken am Fließband gefertigt. Die Herstellungskosten sind nicht höher als die eines modernen Smartphones. Und haben Sie schon mal ein Smartphone fĂŒr 3000€ gesehen?

Ist es der Beratungs- und Anpassaufwand? Herkömmliche Akustiker bieten (genau wie Echo) alle HörgerĂ€te inklusive 6-jĂ€hriger Nachsorge an. Auch mĂŒssen HörgerĂ€te auf den individuellen Hörverlust eingestellt werden. Das ist natĂŒrlich ein gewisser Aufwand, doch rechtfertigt bei weitem nicht derart hohe Preise. Heutzutage erfolgt die Anpassung durch intelligente Algorithmen “per Klick” und ist schneller erledigt, als die meisten Menschen glauben.

Der tatsĂ€chliche Grund fĂŒr die extrem hohen Preise klingt im ersten Moment sehr ĂŒberraschend: Der herkömmliche Akustiker hat einfach zu wenig Kunden. Um genau zu sein: nur 2 Neukunden pro Woche im Durchschnitt. Von diesen 2 Neukunden muss er die teure Innenstadtmiete, die Ladeneinrichtung, seine Mitarbeiter und sich selbst bezahlen. Pro Kunde muss also sehr viel Geld ĂŒbrigbleiben, damit er davon seine Kosten und sich selbst bezahlen kann.

Und genau hier geht Echo einen anderen Weg: Durch die Online-Versorgung erreichen wir Menschen bundesweit, ohne Hunderte von Immobilien anzumieten. Anstatt 2 Neukunden pro Woche, versorgen wir mit unserem Team aus ausgebildeten Akustikern zahlreiche Kunden tÀglich. Dadurch können wir mit weniger Profit pro Kunde leben und bieten Ihnen Premium-HörgerÀte zum Nulltarif* an, ohne an der Anpassung, Beratung oder GerÀteleistung zu sparen.